Eine Woche ab Pointe-à-Pitre: Marie-Galante, Dominica, Les Saintes
Drei sehr unterschiedliche Inseln in einer Woche: das flache Marie-Galante mit Zuckermühlen und Rumbrennereien, das wilde, gebirgige Dominica, wo Flüsse und Wasserfälle direkt ins Meer stürzen, und Les Saintes, ein Archipel mit einer der schönsten Buchten der Antillen. Die Route beginnt in Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe, führt nach Süden über den Dominica-Kanal und kehrt über Les Saintes zurück. Rund 135 sm, Schläge von drei bis sieben Stunden über offenes Passatwasser und ein Flaggenwechsel – nach Dominica und zurück nach Frankreich.

Tag für Tag
Marina Bas-du-Fort (Pointe-à-Pitre)
- Marina Bas-du-Fort16.219, -61.524
Bootsübernahme ab 17:00 Uhr in der Marina Bas-du-Fort, einer der größten Marinas der Karibik, 15 Minuten vom Flughafen. Supermärkte, Ausrüster und der Markt von Pointe-à-Pitre liegen in der Nähe – kaufen Sie hier ein, auf Dominica ist die Auswahl deutlich kleiner. Fragen Sie an der Basis, wo und wann Sie vor Dominica aus Frankreich ausklarieren.
Bas-du-Fort → Marie-Galante
- Saint-Louis (Marie-Galante)15.956, -61.325
- Grand-Bourg, Marie-GalanteStadtkai15.879, -61.318
Aus der Bucht Petit Cul-de-Sac nach Südosten zum runden, flachen Marie-Galante – vier Stunden hart am Passat. Ankern vor Saint-Louis an der Leeküste, entlang des Strandes Anse Canot. Marie-Galante heißt die Insel der hundert Windmühlen: alte Zuckermühlen, Ochsenkarren auf den Straßen und drei Rumbrennereien, die Besucher empfangen.
Marie-Galante → Portsmouth (Dominica)
- Portsmouth (Dominica)15.578, -61.465
Rund fünf Stunden nach Südwesten über den Dominica-Kanal in die Prince Rupert Bay. An der Einfahrt kommen Boote von PAYS entgegen, dem Verband der Yachtdienste von Portsmouth: Sie vergeben Moorings, helfen beim Zoll und fahren Flusstouren. Auf Dominica können Sie bei einem Aufenthalt bis zu zwei Wochen in einem Termin ein- und ausklarieren. Über der Bucht thront Fort Shirley im Cabrits-Nationalpark.
Portsmouth → Roseau
- Roseau15.293, -61.392
Am Morgen den Indian River hinauf im Ruderboot mit Führer: Motoren sind auf dem Fluss verboten, Baumwurzeln hängen übers Wasser, am Ende wartet eine Dschungelbar. Dann drei bis vier Stunden nach Süden an der Leeküste entlang, wo der Wind im Schatten der Berge einschläft und dann in Böen aus den Tälern fällt. In Roseau liegen Sie an Moorings entlang der Küste südlich der Stadt.
Roseau → Champagne Reef → Soufrière → Roseau
- Champagne Reef15.246, -61.377
- Soufrière-Bucht (Scotts Head)15.222, -61.367
- Roseau15.293, -61.392
Ein Tag im Süden Dominicas. Das Champagne Reef, wo Bläschen vulkanischen Gases vom Grund aufsteigen, und die Soufrière-Bucht unter Scotts Head – ein Meeresschutzgebiet mit Eintritt und Moorings, auf der einen Seite der Landspitze die Karibik, auf der anderen der Atlantik. Am Abend mit dem Taxi zu den Trafalgar-Wasserfällen in den Bergen über Roseau.
Roseau → Les Saintes
- Les Saintes (Terre-de-Haut)15.871, -61.587
- Marina de Rivière-SensMarina15.983, -61.716
Der längste Schlag: sechs bis sieben Stunden nach Norden an Dominica entlang und über den Kanal nach Les Saintes, Ablegen bei Sonnenaufgang. Die Bucht vor dem Ort auf Terre-de-Haut ist einer der schönsten Liegeplätze der Antillen; Ankern ist fast überall verboten, man liegt an kostenpflichtigen Moorings zwischen Ort, Îlet à Cabrit und dem Felsen Pain de Sucre. Zurück nach Frankreich klarieren Sie im Ort ein.
Les Saintes → Bas-du-Fort
- Marina Bas-du-Fort16.219, -61.524
Ein Vormittag zum Schnorcheln am Pain de Sucre oder zum Aufstieg zum Fort Napoléon über der Bucht. Dann vier Stunden nach Norden nach Guadeloupe in die Marina Bas-du-Fort: Tanken und Rückgabe. Nacht an Bord in der Marina, Abflug am nächsten Tag.
Die Koordinaten sind ungefähr und zeigen Hafen oder Bucht. Sie lassen sich in Google Maps oder den Kartenplotter einfügen; vor dem Festmachen oder Ankern mit Seekarte und Hafenhandbuch abgleichen.
Gut zu wissen
- Saison: Dezember bis April, am besten Januar bis März. Der Passat weht mit 15–20 Knoten aus Ost bis Nordost, im Dezember und Januar bis 25, und baut in den Kanälen zwischen den Inseln hohe See auf. Von Juni bis November ist Hurrikansaison.
- Wetter: Dominica- und Saintes-Kanal sind offenes Wasser – legen Sie nach dem Morgenwetterbericht ab. Bei 25 Knoten kürzen Sie Dominica auf Portsmouth ab: Von dort sind es rund 20 sm nach Les Saintes, und die Runde schrumpft auf etwa 90 sm. Unter den Bergen Dominicas trauen Sie keiner Flaute dicht unter Land: Aus den Tälern fallen Böen.
- Formalitäten: Dominica ist ein anderes Land. Aus Frankreich klarieren Sie vor der Überfahrt aus, auf Dominica in einem Termin in Portsmouth ein und aus (selbst oder über PAYS), zurück nach Frankreich in Les Saintes. Die Flotte muss das Verlassen der Gewässer Guadeloupes erlauben – fragen Sie bei der Buchung. Die PAYS-Moorings sind kostenpflichtig; Anfang 2025 meldeten Segler gerissene Moorings in Portsmouth – tauchen Sie Ihre Mooring ab oder ankern Sie.
- Logistik: Der Flughafen Guadeloupe (PTP) liegt 9 km entfernt, rund 15 Minuten mit dem Taxi bis Bas-du-Fort; aus Paris gibt es Direktflüge. Auf Guadeloupe und Les Saintes zahlt man in Euro, auf Dominica mit Ostkaribischem Dollar, US-Dollar werden auch genommen. Den großen Einkauf erledigen Sie auf Guadeloupe.
Anreise zur Marina
- Marina Bas-du-Fort, Pointe-à-Pitre, Guadeloupe
- Guadeloupe (Pointe-à-Pitre, Maryse Condé) (PTP) — 9 km, 15 Min. mit dem Auto
15–25 Min. · €30–45 pro Wagen
Taxi vom Stand vor der Ankunftshalle über die Schnellstraße um Pointe-à-Pitre herum zur Marina; nachts, sonntags und an Feiertagen gilt ein höherer Tarif.
15–25 Min. · €40–60 pro Wagen
Vorab gebuchter Transfer: Fahrer mit Schild in der Ankunftshalle, Festpreis pro Auto. Praktisch für eine Gruppe mit Gepäck für eine Woche.
15–30 Min. · €35–60 pro Tag
Mietwagenschalter am Flughafen. Rechtsverkehr; die Straße um Pointe-à-Pitre staut sich zur Rushhour, Parken an der Marina kostet.
Direktflüge von Paris nach Pointe-à-Pitre dauern etwa achteinhalb Stunden; Flüge von den Nachbarinseln landen am selben Flughafen.
Preise sind Schätzungen für Herbst 2026 in Euro, Fahrzeiten ohne Stau. Bus- und Fährfahrpläne ändern sich mit der Saison: Prüfen Sie sie vor der Reise.
Wann segeln und was es kostet in der Karibik
Median € pro Platz und Woche aus der letzten Prüfung des Agenten, Einrumpfer; auf der Monatsseite beide Bootstypen, ein Diagramm und Boote mit Abfahrt in diesem Monat.
Rabattierte Boote in der Karibik
Alle Boote in der KaribikWie lang ist die Route Guadeloupe — Dominica und wo übernachtet man?
7 Tage und etwa 136 Seemeilen als Rundtörn, Start und Ziel ist Guadeloupe. Übernachtungen der Reihe nach: Marina Bas-du-Fort, Saint-Louis (Marie-Galante), Portsmouth (Dominica), Roseau, Roseau, Les Saintes (Terre-de-Haut). Der längste Schlag ist Tag 6 mit 37 sm.
Wie kommt man zur Marina der Route Guadeloupe — Dominica?
Die Route beginnt und endet in Marina Bas-du-Fort, Pointe-à-Pitre, Guadeloupe. Nächster Flughafen: Guadeloupe (Pointe-à-Pitre, Maryse Condé) (PTP), 9 km entfernt. Am schnellsten: Taxi, 15–25 Min., €30–45 pro Wagen.
Wann segelt man die Route Guadeloupe — Dominica am besten?
Die Saison in der Karibik läuft von Dezember bis April: trocken, mit stetigem Passat von 15–20 Knoten. Am teuersten sind Weihnachten, Neujahr und Februar–März. Von Juni bis November ist Hurrikansaison: Boote sind günstiger, das Wetter riskanter; der Mai ist ein Übergangsmonat. Die Flotte besteht vor allem aus Katamaranen und wird 4–8 Monate im Voraus gebucht. Nach den letzten Prüfungen des Agenten (Einrumpfer) ist es im Oktober am günstigsten: Median €510 pro Koje und Woche. Am teuersten ist es im Februar mit €787. Die meisten Boote mit mindestens 20 % Rabatt gibt es im November: 11 %. Der Agent prüft den laufenden und die fünf folgenden Monate; die Zahlen jedes Monats stehen auf seiner Seite.
Was kostet eine Yacht für diese Route?
Ein ganzes Boot in der Karibik für eine Woche gibt es in der aktuellen Auswahl des Agenten ab €1790: die günstigste rabattierte Woche mit Abfahrt in den nächsten drei Monaten. Preise pro Koje nach Monat stehen weiter oben, die Boote unter „Alle Boote in der Karibik“.
Brauche ich einen Bootsführerschein, um eine Yacht zu chartern?
Für einen Bareboat-Charter (ohne Skipper und Crew) ja: einen Bootsführerschein und in der Regel ein VHF-Funkzeugnis. Ohne Schein buchen wir Ihnen einen Skipper dazu; er wird getrennt vom Bootspreis bezahlt.
Was ist im Bootspreis enthalten?
Das Boot selbst für eine Woche. Separat zu zahlen sind in der Regel: Transitlog und Endreinigung, Treibstoff, Liegegebühren in Marinas, Kaution (oder Kautionsversicherung), Skipper, Koch und Hostess, falls gewünscht, sowie Extras – SUP, WLAN an Bord, Kaffeemaschine, Relingsnetz für Kinder.


















