Segelroute · Karibik

Eine Woche in den Abacos: Guana Cay, Man-O-War, Hope Town

7 Tage · etwa 50 Seemeilen · Start in Marsh Harbour

Die Abacos sind die nördliche Inselkette der Bahamas: Eine lange Barriere aus Cays trennt die flache Sea of Abaco vom Atlantik, und darin segeln Sie kurze Schläge über türkisfarbenes Wasser von zwei bis vier Metern Tiefe. Ein Revier für Katamarane und für Crews, die die Tiefe an der Wasserfarbe ablesen können: Die Inseln liegen nah beieinander, Seegang gibt es kaum, dafür überall Untiefen, und in den Hafen von Hope Town kommt man nur bei Flut. Hurrikan Dorian hat 2019 Marsh Harbour und die Cays ringsum verwüstet; Marinas und Charterbasen sind inzwischen wieder aufgebaut, doch Teile der Küste erholen sich noch. Ein Rundtörn von etwa 50 sm – eine Woche ohne lange Schläge, mit Nächten an Moorings und vor Stränden.

Marsh Harbour — Hope Town
Tage
7
Rundtörn zurück zur Basis
Seemeilen im Rundtörn
≈50
Etappen im Tagesplan
Start
Marsh Harbour
Karibik
Eine Woche ab
€1790
ganzes Boot in der Karibik, wie in den „Angeboten“

Tag für Tag

10 SM7 SM6 SM3 SM10 SM14 SMSea Spray Marina (White Sound)Little HarbourLITTLE HARBOURMARSH HARBOUR2GREAT GUANA CAY (FISHER'S BAY)RIFF FOWL CAY3MAN-O-WAR CAY4HOPE TOWN5TAHITI BEACHSANDY CAY (PELICAN-CAYS-PARK)6LYNYARD CAYNatural EarthSea Spray Marina (White Sound)Little HarbourMARSH HARBOUR2GREAT GUANA CAY (FISHER'S BAY)RIFF FOWL CAY3MAN-O-WAR CAY4HOPE TOWN5TAHITI BEACHSANDY CAY (PELICAN-CAYS-PARK)6LYNYARD CAYNatural Earth
Basis: Start und ZielÜbernachtung, nach TagMittags- oder BadestoppWeiterer Liegeplatz
  1. Tag 1

    Marsh Harbour

    • Marsh Harbour26.549, -77.058

    Bootsübernahme ab 17:00 Uhr in einer der Marinas von Marsh Harbour, zehn Minuten vom Flughafen. Es ist der Hauptort von Abaco und der einzige Ort der Route mit großen Supermärkten – kaufen Sie für die ganze Woche ein. Lassen Sie sich beim Briefing Untiefen und Fahrrinnen in der Karte zeigen: In der Sea of Abaco zählen sie mehr als der Wind.

  2. Tag 2 · 10 sm

    Marsh Harbour → Great Guana Cay

    • Great Guana Cay (Fisher's Bay)26.660, -77.118

    Zwei Stunden nach Norden über die Sea of Abaco nach Great Guana Cay, mit sieben Meilen leerem Strand auf der Ozeanseite. Ankern in der Fisher's Bay beim Ort, mit dem Dingi zum Steg und zu Fuß quer über die Insel zu einem Strand mit Riff direkt vor dem Sand. Den Sonnenuntergang erleben Sie in der Bar auf der Düne über dem Atlantik.

  3. Tag 3 · 7 sm

    Great Guana Cay → Riff Fowl Cay → Man-O-War

    • Riff Fowl Cay26.635, -77.050
    • Man-O-War Cay26.594, -77.007

    Am Morgen zum Riff bei Fowl Cay, einem Schutzgebiet des Bahamas National Trust: Hier darf nichts gefangen oder mitgenommen werden, nicht einmal Muscheln. Die Moorings am Riff sind für Boote bis 25 Fuß gedacht, also wartet die Yacht vor Anker auf Sand, und zu den Korallen geht es mit dem Dingi. Am Abend in den Hafen von Man-O-War, ein Bootsbauerdorf, in dem noch Boote gebaut und kein Alkohol verkauft wird; im Hafen liegt man nur an Moorings.

  4. Tag 4 · 6 sm

    Man-O-War → Hope Town

    • Hope Town26.538, -76.960

    Eine Stunde nach Süden nach Elbow Cay. Die Einfahrt in den Hafen von Hope Town ist flach und gewunden – fahren Sie bei Hochwasser oder steigendem Wasser ein. Ankern im Hafen ist verboten: Moorings nach dem Prinzip „wer zuerst kommt“ oder ein reservierter Marinaplatz. Steigen Sie auf den gestreiften Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert, einen der letzten der Welt, der noch mit Petroleum brennt und dessen Uhrwerk von Hand aufgezogen wird.

  5. Tag 5 · 3 sm

    Hope Town → Tahiti Beach

    • Tahiti Beach26.499, -76.990
    Weitere Liegeplätze
    • Sea Spray Marina (White Sound)Marina26.510, -76.975

    Ein Vormittag in Hope Town – Holzstege statt Straßen, Loyalistenhäuschen und das Ortsmuseum. Nach dem Mittag eine halbe Stunde zur Südspitze von Elbow Cay. Tahiti Beach ist eine Sandzunge unter Palmen; bei Ebbe fällt die Bank gegenüber fast trocken, und man watet knietief hinüber. Nacht vor Anker vor dem Strand.

  6. Tag 6 · 10 sm

    Tahiti Beach → Sandy Cay → Lynyard Cay

    • Sandy Cay (Pelican-Cays-Park)26.398, -76.995
    • Lynyard Cay26.370, -76.990
    Weitere Liegeplätze
    • Little HarbourMuringbojen26.327, -76.998

    Nach Süden an Tilloo Cay entlang, vorbei an der Tilloo Bank, auf der bei Niedrigwasser Seesterne zu sehen sind – anschauen, nicht mitnehmen. Mittags Sandy Cay im Pelican Cays Land and Sea Park, eines der besten Riffe der Abacos zum Schnorcheln, die Yacht wartet vor Anker auf Sand. Die Nacht verbringen Sie in Lee von Lynyard Cay, hinter dem schmalen Inselstreifen rauscht der Ozean.

  7. Tag 7 · 14 sm

    Lynyard Cay → Marsh Harbour

    • Marsh Harbour26.549, -77.058

    Drei Stunden nach Norden über die Sea of Abaco, den Passat vorlich oder querab. Bis Mittag nach Marsh Harbour: Tanken und Rückgabe. Nacht an Bord in der Marina, Abflug am nächsten Tag.

Die Koordinaten sind ungefähr und zeigen Hafen oder Bucht. Sie lassen sich in Google Maps oder den Kartenplotter einfügen; vor dem Festmachen oder Ankern mit Seekarte und Hafenhandbuch abgleichen.

Gut zu wissen

  • Saison: Dezember bis Mai, am beständigsten von März bis Mai. Im Winter ziehen alle paar Tage Kaltfronten von Norden durch: Der Wind dreht über West auf Nord und frischt auf 25–30 Knoten auf – verbringen Sie den Frontdurchgang an einem geschützten Platz. Von Juni bis November ist Hurrikansaison.
  • Tiefen: Die Sea of Abaco ist flach – zwei bis vier Meter, stellenweise weniger, der Tidenhub beträgt etwa einen Meter. Segeln Sie bei Tag mit der Sonne im Rücken und lesen Sie die Tiefe an der Wasserfarbe ab; die Einfahrt nach Hope Town und die Tilloo Bank nehmen Sie nach Gezeitentabelle. Die Whale-Cay-Passage nördlich von Guana Cay führt hinaus auf den Ozean und ist bei Nordschwell durch gefährliche Brecher, die „Rage“, gesperrt; diese Route kreuzt sie nicht, und ob Sie dorthin dürfen, entscheidet die Flotte.
  • Formalitäten: Wer mit dem Flugzeug kommt, reist ganz normal in die Bahamas ein, die Bootspapiere erledigt die Basis; ein Cruising Permit braucht nur eine Yacht, die auf eigenem Kiel aus dem Ausland kommt. Die Parks des Bahamas National Trust – Fowl Cay, Pelican Cays, Tilloo Cay – sind Schutzzonen: kein Angeln, keine Harpune, kein Muschelsammeln, und Angeln ist auf den Bahamas generell lizenzpflichtig.
  • Logistik: Der Flughafen Marsh Harbour (MHH) liegt 6 km von den Marinas, mit Flügen aus Nassau und Florida; aus Europa mit Umstieg. Diesel, Wasser und große Läden gibt es in Marsh Harbour, auf den äußeren Cays ist die Auswahl kleiner und alles teurer. Seit Dorian haben einige Restaurants und Marinas auf den Inseln verkürzte Öffnungszeiten – prüfen Sie aktuelle Informationen vor dem Ablegen.

Anreise zur Marina

Marina
Boat Harbour Marina and Conch Inn Marina, Marsh Harbour, Abaco
Flughäfen
Marsh Harbour (Leonard M. Thompson) (MHH) — 6 km, 10 Min. mit dem AutoTreasure Cay (TCB) — 42 km, 40 Min. mit dem Auto
  • Taxi · ab MHH

    10–15 Min. · €15–30 pro Wagen

    Taxi vom Stand am Terminal zu den Marinas von Marsh Harbour zum Festpreis; bezahlt wird bar, der Bahama-Dollar entspricht dem US-Dollar.

  • Mietwagen · ab MHH

    10–15 Min. · €60–100 pro Tag

    Mietwagen am Flughafen oder im Ort, Linksverkehr. Ein Auto lohnt sich nur für Ausflüge auf Great Abaco – zur Marina ist das Taxi schneller.

  • Taxi · ab TCB

    40–55 Min. · €80–110 pro Wagen

    Landet Ihr Flug in Treasure Cay, geht es mit dem Taxi auf der Inselstraße nach Süden bis Marsh Harbour.

Direktflüge nach Marsh Harbour gibt es ab Nassau und Florida; aus Europa steigen Sie am einfachsten in Miami oder Nassau um.

Preise sind Schätzungen für Herbst 2026 in Euro, Fahrzeiten ohne Stau. Bus- und Fährfahrpläne ändern sich mit der Saison: Prüfen Sie sie vor der Reise.

Wann segeln und was es kostet in der Karibik

Median € pro Platz und Woche aus der letzten Prüfung des Agenten, Einrumpfer; auf der Monatsseite beide Bootstypen, ein Diagramm und Boote mit Abfahrt in diesem Monat.

Rabattierte Boote in der Karibik

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Häufige Fragen

Fragen zur Route Marsh Harbour — Hope Town

Alle Fragen und Antworten

Wie lang ist die Route Marsh Harbour — Hope Town und wo übernachtet man?

7 Tage und etwa 50 Seemeilen als Rundtörn, Start und Ziel ist Marsh Harbour. Übernachtungen der Reihe nach: Marsh Harbour, Great Guana Cay (Fisher's Bay), Man-O-War Cay, Hope Town, Tahiti Beach, Lynyard Cay. Der längste Schlag ist Tag 7 mit 14 sm.

Wie kommt man zur Marina der Route Marsh Harbour — Hope Town?

Die Route beginnt und endet in Boat Harbour Marina and Conch Inn Marina, Marsh Harbour, Abaco. Nächster Flughafen: Marsh Harbour (Leonard M. Thompson) (MHH), 6 km entfernt. Am schnellsten: Taxi, 10–15 Min., €15–30 pro Wagen.

Wann segelt man die Route Marsh Harbour — Hope Town am besten?

Die Saison in der Karibik läuft von Dezember bis April: trocken, mit stetigem Passat von 15–20 Knoten. Am teuersten sind Weihnachten, Neujahr und Februar–März. Von Juni bis November ist Hurrikansaison: Boote sind günstiger, das Wetter riskanter; der Mai ist ein Übergangsmonat. Die Flotte besteht vor allem aus Katamaranen und wird 4–8 Monate im Voraus gebucht. Nach den letzten Prüfungen des Agenten (Einrumpfer) ist es im Oktober am günstigsten: Median €510 pro Koje und Woche. Am teuersten ist es im Februar mit €787. Die meisten Boote mit mindestens 20 % Rabatt gibt es im November: 11 %. Der Agent prüft den laufenden und die fünf folgenden Monate; die Zahlen jedes Monats stehen auf seiner Seite.

Was kostet eine Yacht für diese Route?

Ein ganzes Boot in der Karibik für eine Woche gibt es in der aktuellen Auswahl des Agenten ab €1790: die günstigste rabattierte Woche mit Abfahrt in den nächsten drei Monaten. Preise pro Koje nach Monat stehen weiter oben, die Boote unter „Alle Boote in der Karibik“.

Brauche ich einen Bootsführerschein, um eine Yacht zu chartern?

Für einen Bareboat-Charter (ohne Skipper und Crew) ja: einen Bootsführerschein und in der Regel ein VHF-Funkzeugnis. Ohne Schein buchen wir Ihnen einen Skipper dazu; er wird getrennt vom Bootspreis bezahlt.

Was ist im Bootspreis enthalten?

Das Boot selbst für eine Woche. Separat zu zahlen sind in der Regel: Transitlog und Endreinigung, Treibstoff, Liegegebühren in Marinas, Kaution (oder Kautionsversicherung), Skipper, Koch und Hostess, falls gewünscht, sowie Extras – SUP, WLAN an Bord, Kaffeemaschine, Relingsnetz für Kinder.

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