Segelroute · Spanien

Rund um Mallorca in einer Woche: Cabrera, Ostküste, Tramuntana

7 Tage · etwa 167 Seemeilen · Start in Palma

Einmal rund um Mallorca in einer Woche: der Nationalpark Cabrera im Süden, die Calas und Fischerhäfen der Ostküste, die Bucht von Alcúdia im Norden und die senkrechte Wand des Tramuntana-Gebirges im Nordwesten, wo es auf 25 Meilen außer Sóller keinen Hafen gibt. Der Rundtörn von etwa 170 sm führt im Uhrzeigersinn ab Palma: Schläge von drei bis fünf Stunden und zwei lange Tage am Schluss – um das Cap de Formentor und an der Tramuntana entlang zurück. Er passt zu einer Crew, die mit Schlägen von 30–40 sm vertraut ist, und braucht eine rechtzeitig beantragte Genehmigung für Cabrera.

Palma — Cabrera
Tage
7
Rundtörn zurück zur Basis
Seemeilen im Rundtörn
≈167
Etappen im Tagesplan
Start
Palma
Spanien
Eine Woche ab
€1148
ganzes Boot in Spanien, wie in den „Angeboten“

Tag für Tag

30 SM24 SM21 SM18 SM34 SM40 SMColònia de Sant JordiCOLÒNIA DE SANT JORDICala d'OrCALA D'ORPorto CristoPORTO CRISTOPort d'AndratxPALMA2CABRERA (ES PORT)3PORTOCOLOM4CALA RATJADA5PORT D'ALCÚDIAKAP FORMENTOR6PORT DE SÓLLERNatural EarthColònia de Sant JordiCala d'OrPorto CristoPort d'AndratxPALMA2CABRERA (ES PORT)3PORTOCOLOM4CALA RATJADA5PORT D'ALCÚDIAKAP FORMENTOR6PORT DE SÓLLERNatural Earth
Basis: Start und ZielÜbernachtung, nach TagMittags- oder BadestoppWeiterer Liegeplatz
  1. Tag 1

    Palma

    • Palma39.565, 2.631

    Der Flughafen liegt fünfzehn Minuten von den Marinas am Paseo Marítimo. Bootsübernahme, Einkauf in der Stadt und ein Blick auf die Cabrera-Papiere: Ohne Genehmigung und Bojenbuchung gibt es morgen keine Nacht im Park.

  2. Tag 2 · 30 sm

    Palma → Cabrera

    • Cabrera (Es Port)39.150, 2.932
    Weitere Liegeplätze
    • Colònia de Sant JordiMarina39.316, 2.998

    Nach Südosten über die Bucht von Palma, vorbei am Leuchtturm von Cap Blanc, dann über offenes Wasser zum Archipel, fünf bis sechs Stunden. Nacht an einer Parkboje in Es Port, einem geschlossenen Naturhafen unter einer Burg aus dem 14. Jahrhundert; an Land führt ein kurzer Weg zur Burg und zu einem kleinen Museum.

  3. Tag 3 · 24 sm

    Cabrera → Portocolom

    • Portocolom39.420, 3.263
    Weitere Liegeplätze
    • Cala d'OrMarina39.371, 3.222

    Vorbei am Cap de ses Salines, Mallorcas südlichstem Punkt, und entlang der Migjorn-Küste mit ihren Calas und dem Fischerdorf Cala Figuera. Portocolom ist einer der größten Naturhäfen der Insel, mit Bootshäusern der Fischer direkt am Wasser; Nacht an einer Boje in der Bucht oder am Steg.

  4. Tag 4 · 21 sm

    Portocolom → Cala Ratjada

    • Cala Ratjada39.710, 3.464
    Weitere Liegeplätze
    • Porto CristoMarina39.540, 3.335

    Nach Norden an der Ostküste entlang, vorbei an Porto Cristo, wo die Drachenhöhlen mit ihrem unterirdischen See nur ein paar Schritte vom Hafen liegen. Cala Ratjada ist ein Fischerhafen am Ostkap der Insel unter der Burg von Capdepera; Gastplätze sind rar, bei ruhigem Wetter ankert man vor dem Strand Son Moll.

  5. Tag 5 · 18 sm

    Cala Ratjada → Port d'Alcúdia

    • Port d'Alcúdia39.837, 3.134

    Um das Cap de Capdepera und über die Bucht von Alcúdia an langen Sandstränden entlang, etwa drei Stunden. Nacht in der Marina Alcudiamar; zwei Kilometer entfernt liegen die ummauerte Altstadt und die Ruinen der Römerstadt Pollentia.

  6. Tag 6 · 34 sm

    Alcúdia → Sóller

    • Kap Formentor39.962, 3.220
    • Port de Sóller39.796, 2.693

    Um das Cap des Pinar und den Leuchtturm von Formentor, dann nach Südwesten an den Klippen der Tramuntana entlang – einer UNESCO-Kulturlandschaft ohne Schutz bis Sóller. Port de Sóller ist der einzige sichere Hafen der Nordwestküste; vom Kai fährt eine alte Holzstraßenbahn in die Stadt.

  7. Tag 7 · 40 sm

    Sóller → Palma

    • Palma39.565, 2.631
    Weitere Liegeplätze
    • Port d'AndratxMarina39.543, 2.386

    Der längste Tag: Ablegen im ersten Licht, an der Tramuntana entlang am Felsen Sa Foradada vorbei, durch den Kanal bei der Insel Dragonera und in die Bucht von Palma, sieben bis acht Stunden. Tanken und Rückgabe.

Die Koordinaten sind ungefähr und zeigen Hafen oder Bucht. Sie lassen sich in Google Maps oder den Kartenplotter einfügen; vor dem Festmachen oder Ankern mit Seekarte und Hafenhandbuch abgleichen.

Gut zu wissen

  • Cabrera ist ein Meeresnationalpark: Ankern ist überall verboten, übernachtet wird nur an Parkbojen. Sie brauchen zwei Dokumente, beide online bei der Balearenregierung: eine Navigationsgenehmigung und eine eigene Bojenbuchung für die Nacht. Im Sommer ist die Zahl der Nächte begrenzt (im Juli und August zwei), Plätze sind knapp – buchen Sie, sobald das Fenster öffnet. Ohne Buchung übernachten Sie in Colònia de Sant Jordi, zehn Meilen nördlich.
  • Posidonia: Ankern auf Seegraswiesen ist auf den Balearen gesetzlich verboten und wird bestraft – den Anker nur auf Sand werfen. In mehreren Buchten gibt es im Sommer Bojenfelder mit Online-Buchung, und viele Calas der Ostküste sind schmal und nach Osten offen: Bei Ostwind ist ein Hafen der bessere Platz für die Nacht.
  • Wind: Im Sommer setzt tagsüber eine Seebrise ein, die größte Gefahr ist die Tramontana, ein Nordwind, der die Tramuntana-Küste zur gefährlichen Legerwallküste macht. Ist sie für die letzten beiden Tage angesagt, kehren Sie in Alcúdia um und segeln an derselben Ostküste zurück nach Palma. Die besten Monate sind Mai, Juni, September und Oktober.
  • Liegeplätze und Diesel: Palma, Alcúdia und Sóller sind Marinas mit Tankstelle, in Cala Ratjada und Portocolom gibt es wenige Gastplätze – im Sommer vorab reservieren. Planen Sie für den letzten Tag 40 sm ein: Bei Gegenwind ist Port d'Andratx auf halbem Weg der Mittagsstopp und die Ausweichnacht.

Anreise zur Marina

Marina
Paseo Marítimo marinas, Palma de Mallorca
Flughäfen
Palma (PMI) — 12 km, 18 Min. mit dem Auto
  • Taxi · ab PMI

    15–25 Min. · €22–35 pro Wagen

    Taxischlange vor der Ankunftshalle; rund 12 km zu den Marinas am Paseo Marítimo mit Taxameter, inklusive Flughafenzuschlag.

  • Transfer · ab PMI

    15–25 Min. · €30–50 pro Wagen

    Vorbestellter Transfer: Im Sommer ist die Taxischlange oft lang, der gebuchte Fahrer wartet in der Ankunftshalle.

  • Mietwagen · ab PMI

    15–25 Min. · €20–50 pro Tag

    Mietwagen im Terminal, im Herbst günstig. Am Paseo Marítimo ist Parken knapp, für die Törnwoche das Auto besser abgeben.

  • Bus · ab PMI

    30–50 Min. · €4–7 pro Person

    EMT-Bus A1 alle 15–20 Minuten über die Plaça d'Espanya bis Passeig Mallorca am Meer; dann 10–20 Minuten zu Fuß oder Stadtbus L1 am Paseo Marítimo entlang.

Fähren aus Barcelona, Valencia und Dénia legen am Fährterminal am Westende des Paseo Marítimo an, 5–20 Minuten per Taxi zu den Marinas.

Preise sind Schätzungen für Herbst 2026 in Euro, Fahrzeiten ohne Stau. Bus- und Fährfahrpläne ändern sich mit der Saison: Prüfen Sie sie vor der Reise.

Wann segeln und was es kostet in Spanien

Median € pro Platz und Woche aus der letzten Prüfung des Agenten, Einrumpfer; auf der Monatsseite beide Bootstypen, ein Diagramm und Boote mit Abfahrt in diesem Monat.

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Häufige Fragen

Fragen zur Route Palma — Cabrera

Alle Fragen und Antworten

Wie lang ist die Route Palma — Cabrera und wo übernachtet man?

7 Tage und etwa 167 Seemeilen als Rundtörn, Start und Ziel ist Palma. Übernachtungen der Reihe nach: Palma, Cabrera (Es Port), Portocolom, Cala Ratjada, Port d'Alcúdia, Port de Sóller. Der längste Schlag ist Tag 7 mit 40 sm.

Wie kommt man zur Marina der Route Palma — Cabrera?

Die Route beginnt und endet in Paseo Marítimo marinas, Palma de Mallorca. Nächster Flughafen: Palma (PMI), 12 km entfernt. Am schnellsten: Taxi, 15–25 Min., €22–35 pro Wagen. Am günstigsten: Bus, 30–50 Min., €4–7 pro Person.

Wann segelt man die Route Palma — Cabrera am besten?

Auf den Balearen läuft die Saison von Mai bis Oktober. Juli und August sind Hochsaison: Marinas sind teuer und voll, man ankert oder liegt an Bojen. Juni und September bringen warmes Wasser und niedrigere Preise; Mai und Oktober sind Nebensaison. Im Winter segelt man auf den Kanaren – ein eigenes Revier. Nach den letzten Prüfungen des Agenten (Einrumpfer) ist es im Oktober am günstigsten: Median €260 pro Koje und Woche. Am teuersten ist es im Januar mit €300. Die meisten Boote mit mindestens 20 % Rabatt gibt es im Oktober: 45 %. Der Agent prüft den laufenden und die fünf folgenden Monate; die Zahlen jedes Monats stehen auf seiner Seite.

Was kostet eine Yacht für diese Route?

Ein ganzes Boot in Spanien für eine Woche gibt es in der aktuellen Auswahl des Agenten ab €1148: die günstigste rabattierte Woche mit Abfahrt in den nächsten drei Monaten. Preise pro Koje nach Monat stehen weiter oben, die Boote unter „Alle Boote in Spanien“.

Brauche ich einen Bootsführerschein, um eine Yacht zu chartern?

Für einen Bareboat-Charter (ohne Skipper und Crew) ja: einen Bootsführerschein und in der Regel ein VHF-Funkzeugnis. Ohne Schein buchen wir Ihnen einen Skipper dazu; er wird getrennt vom Bootspreis bezahlt.

Was ist im Bootspreis enthalten?

Das Boot selbst für eine Woche. Separat zu zahlen sind in der Regel: Transitlog und Endreinigung, Treibstoff, Liegegebühren in Marinas, Kaution (oder Kautionsversicherung), Skipper, Koch und Hostess, falls gewünscht, sowie Extras – SUP, WLAN an Bord, Kaffeemaschine, Relingsnetz für Kinder.

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